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Felix Samuel Pfefferkorn Ausstellung Deutschlandbilder

Felix Samuel Pfefferkorn Ausstellung der Deutschland-Bilder (Potato-Land)
Persiflage auf die politische Vergangenheit (Nazi-Deutschland und 3. Reich) und Gegenwart

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Felix Samuel Pfefferkorn: Gemälde-Angebote Sportler, Akte, Liebespaare
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Moderne Kunst: Felix Samuel Pfefferkorn

Felix Samuel Pfefferkorn:
Biographie


Zum Katalog: Potatoland - Deutschlandbilder

Felix Samuel Pfefferkorn:
Potato-Land
Deutschlandbilder
Persiflage auf die politische Vergangenheit (Nazi-Deutschland und Drittes Reich) und Gegenwart


Felix Samuel Pfefferkorn: Der Clown

Felix Samuel Pfefferkorn:
Der Clown
Bilder aus dem Zirkus




Felix Samuel Pfefferkorn: Zirkuswelt

Felix Samuel Pfefferkorn:
Zirkuswelt
Clowns und Akteure der Manege

Felix Samuel Pfefferkorn
Geboren 1945 in Berlin
   
   
1945-1959 Kindheit und Jugend in Berlin als Vollwaise.
1959-1962 Aufenthalt in Paris. Enger Kontakt zu den Existenzialisten, deren radikale Freiheitsphilosophie sein späteres Leben prägen wird. Erste Berührung mit der Malerei.
1962-1966 Felix Pfefferkorn lebt in Berlin, später in Zürich. Malerische Arbeiten unter dem Eindruck des französischen Informel.
1967-1971 Unstetes Leben zwischen Karlsruhe, Heidelberg und Singen. Pfefferkorn beteiligt sich an den Diskussionen und politischen Analysen der 68er-Generation, mit deren Visionen von politischer und persönlicher Freiheit er teilweise sympathisiert, und versucht seine eigene Gedankenwelt in langen Diskussionen und Analysen zu klären. Er entwickelt nach einem langen Ringen seinen persönlichen, expressiv-realistischen Malstil. Gründung der Konstanzer Künstlergruppe „Roter Knopf“.
1972-1979 Umzug nach Konstanz und Etablierung als Maler. Pfefferkorn distanziert sich von seiner politischen Vergangenheit. Es entstehen die großen Bilderzyklen: Bodensee-Landschaften (1975), Paris-Berlin (1976), Wilde Tiere (1976), Dschungel und Großstadtleben (1977), Potatoland (1977), Zirkusakrobaten und Tänzer (1978) Liebespaare und New York (1979).
1979 Der plötzliche Tod seines Galeristen stürzt Felix Pfefferkorn in eine tiefe Krise. Er verkauft seinen vollständigen Atelierbestand und bereitet sich auf eine längere Reise vor. Seit dem 1.1.1980 gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm, er gilt als verschollen.
 

 

Das Werk eines Neo-Expressionisten

Der Maler Felix Samuel Pfefferkorn verarbeitet in seinem malerischen Werk, dessen Hauptteil in den siebziger Jahren entstanden ist, Impulse aus seinem ungewöhnlichen, bewegten Leben. Die Verantwortung des Menschen zur Freiheit, wie sie die französischen Existentialisten proklamierten, wandelt sich bei ihm zu einem heiteren, manchmal beschwingt ausgelassenen Individualismus, der seine Bilder vom Großstadt-Dschungel oder den Liebespaaren durchweht. Die Werke des Künstlers fokussieren in jedem thematischen Zyklus auf wenige Motive, die die impulsive Pinselschrift in plakativer Monumentalität umreißt. Aus den fast banalen Alltagsgegenständen werden so Symbole, die sich gegenseitig erhellen. Die Bildunterschriften erhellen die Symbole, konterkarieren sich aber auch manchmal oder verdrehen listig deren Aussage.

Felix Samuel Pfefferkorn malt mit den vertrauten Alltagsgegenständen auch deren Assoziationen mit, die wie in einem Vexierbild entweder als zitathafte Anspielung oder als visuelles Kürzel verborgen sind. Die malerische Schnellschrift wird so mit einem bald ironischen, bald subjektiv-pathetischen Subtext unterlegt, einem Assoziationsmurmeln, für deren Entzifferung der Betrachter seine eigene Lebenserfahrung einbringen soll. Besonders ergiebig ist dieses Verfahren in seinen Bildzyklen zum politischen und geistigen Zustand Deutschlands. Mit seiner Bildsprache ist Pfefferkorn den Berliner „Jungen Wilden“ um Rainer Fetting, Karl-Horst Hödicke und Salomé verwandt, die ironisch-bissige Reflexion über das Zeitgeschehen rücken ihn in die Nähe von Künstlern wie Georg Baselitz oder Jörg Immendorff.

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